KDS, Handheld & Restaurantabläufe

Wie funktioniert ein Küchenmonitor (KDS)?

Ein Küchenmonitor zeigt, welche Bestellungen offen sind, wer sie bearbeitet und wann sie zur Ausgabe bereitstehen. Mit Vergleich zu Papierbons und Einführungstipps.

Robexa Redaktion5 Min. Lesezeit
Küchenteam an der Ausgabe mit digitaler Bestellanzeige

Ein Kitchen Display System (KDS), auch Küchenmonitor genannt, zeigt Restaurantbestellungen als digitale Bons an. Die Küche sieht, was zubereitet werden muss, zu welchem Tisch oder Abholauftrag es gehört und ob es neu, in Arbeit oder fertig ist. Sind die Bestellkanäle angebunden, gelangen Bestellungen aus Service, QR-Menü, Website und Kiosk ohne erneute Eingabe in die Küche.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Küche sieht offene Bons, Mengen, Varianten und Hinweise auf einen Blick.
  • Getrennte Ansichten können die Arbeit für Küche, Bar und Pass zeigen.
  • Starten Sie mit einer Schicht und üben Sie den Ersatzablauf für den Fall, dass ein Bildschirm oder die Verbindung ausfällt.

Wie läuft eine Bestellung vom Eingang bis zur Ausgabe?

Tisch 12 bestellt zwei Burger, einen davon ohne Zwiebeln, und zwei Getränke. So kann das Team die Bestellung Schritt für Schritt bearbeiten.

  1. Bestellung erfassen. Der Service erfasst Gerichte und Änderungen am Handheld. Gäste können auch über einen angebundenen Kanal bestellen, etwa per QR-Code am Tisch oder am Bestellkiosk.
  2. Aufgaben verteilen. Bei einer Einrichtung nach Stationen sieht die Küche die Burger, die Bar die Getränke. Beide erkennen Tisch 12, und der Änderungswunsch bleibt beim richtigen Burger.
  3. Zubereitung verfolgen. Das Team arbeitet mit wenigen eindeutigen Status wie Neu, In Arbeit und Fertig. Am Pass, wo die Gerichte vor der Ausgabe geprüft werden, kann eine gemeinsame Ansicht den Stand der Bestellung zeigen.
  4. Übergeben. Der Service erkennt, was serviert werden kann. Bei Abholung kann ein angebundener Gästemonitor die Bestellnummer anzeigen, sobald die Bestellung als abholbereit markiert ist.
Restaurantteam stimmt die Übergabe an der Küchenausgabe ab
Am Pass prüft das Team, was die Küche verlassen kann. Konzeptbild.

Welche Informationen gehören auf den Küchenmonitor?

Tisch oder Bestellnummer, Mengen und Änderungen müssen auf einen Blick erkennbar sein. Eingangszeit oder Wartezeit helfen, wenn das Team priorisieren muss. Die Bar braucht vor allem die Getränke, Varianten und den Tischbezug. Am Pass ist wichtig, welche Teile der Bestellung noch fehlen.

Küchenmonitor oder Papierbon?

Im BetriebKüchenmonitorPapierbon
Offene BestellungenDie Liste kann nach Station und Status gefiltert werden.Das Team liest und sortiert Bons an der Leiste.
ÄnderungenBei entsprechender Anbindung können Korrekturen am digitalen Bon erscheinen.Ein neuer Ausdruck oder eine klare mündliche Übergabe kann nötig sein.
TechnikausfallBei Ausfall von Bildschirm, Netzwerk oder Strom greift der geübte Ersatzablauf.Auch Drucker können ausfallen oder kein Papier mehr haben.

Beides kann sich ergänzen. Der Monitor koordiniert offene Bestellungen, während ein Küchendrucker je nach Einrichtung Etiketten, Packbons oder Ersatzbons liefert.

Wann lohnt sich ein Küchenmonitor in der Gastronomie?

Ein KDS ist besonders hilfreich, wenn Bestellungen aus mehreren Kanälen eintreffen, mehrere Stationen an einem Auftrag arbeiten oder am Pass regelmäßig Rückfragen zum Stand entstehen. In einem kleinen Café mit einer Station kann ein zuverlässiger Druckerablauf ausreichen.

Lassen Sie sich vor der Auswahl Ihren eigenen Ablauf zeigen, einschließlich eines Änderungswunschs, einer späten Stornierung und einer Abholbestellung. Prüfen Sie bei mehreren Filialen, ob jeder Bildschirm Bestellungen der vorgesehenen Filiale erhält und das Team die für seine Arbeit relevanten Bestellungen sieht.

Wie führt man ein KDS ein, ohne den Küchenbetrieb zu stören?

  • Einen echten Bon verfolgen. Gehen Sie den Weg von der Eingabe bis zur Ausgabe durch, einschließlich Änderungen und Stornierungen.
  • Den Bildschirm vor Ort prüfen. Testen Sie die Lesbarkeit vom Arbeitsplatz aus und planen Sie Reinigung, Halterung, Stromversorgung und Netzwerk.
  • Mit einer Station oder Schicht starten. Üben Sie den Wechsel auf den Ersatzablauf und die Rückkehr zum Monitor.
  • Vergleichbare Schichten auswerten. Erfassen Sie fehlende oder doppelte Bons, Rückfragen zum Bestellstatus und die Zeit vom Eingang bis zur Ausgabe.

Wie Robexa Küche und Service verbindet

Der Robexa Küchenmonitor ist Teil des Bestellablaufs. Bei der Einrichtung gehen wir mit Ihnen Bestellkanäle, Stationen, Bildschirme und Übergaben durch. Gemeinsam legen wir fest, welche Bestellungen jede Ansicht zeigt und wie das Team die Status nutzt.

Häufige Fragen zum Kitchen Display System

Ist ein KDS dasselbe wie eine Kasse?

Ein Kassensystem erfasst Verkäufe und Zahlungen. Ein Küchenmonitor zeigt dem Team, was zu jeder Bestellung zubereitet werden muss. Über eine Anbindung können beide Systeme die Bestelldaten austauschen.

Kann ich einen Küchenmonitor und Drucker parallel nutzen?

Ja, wenn die Einrichtung beides unterstützt. Klären Sie, wann und wo gedruckt wird, damit zwei Ansichten desselben Bons nicht zu einer doppelten Zubereitung führen.

Funktioniert ein KDS auch offline?

Das hängt vom Produkt und der Art des Ausfalls ab. Prüfen Sie im Pilotbetrieb, was mit offenen Bons und neuen Bestellungen passiert, wenn Internet, lokales Netzwerk oder Bildschirm ausfallen.

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